Das Festival
Die Geschichte
Das Liedfestival Sindelfingen entstand aus einer einfachen, aber starken Überzeugung: Das Kunstlied ist eine der unmittelbarsten Kunstformen, die es gibt – und es verdient einen Ort, an dem es wirklich im Mittelpunkt steht. Gründer Johannes Held, selbst international als Liedsänger tätig, wollte nicht nur reisen und auftreten. Er wollte ankommen. Und in seiner Heimatstadt Sindelfingen etwas aufbauen: einen Ort, an dem das, was er in der Welt der Musik findet, zusammenkommen und mit Menschen geteilt werden kann.
2012 wurde das Festival unter dem Namen DER ZWERG ins Leben gerufen. Von Anfang an war der Ton warm und persönlich: kein Hochglanz-Betrieb, sondern echte Begegnung – zwischen Künstlerinnen und Künstlern, zwischen Musik und Publikum, zwischen dem Lied und anderen Kunstformen. Tanz, Bildende Kunst, Literatur und gesprochenes Wort sind keine Dekoration, sondern gleichberechtigte Gesprächspartner des Liedes. Manchmal tritt das Lied in Dialog mit ihnen. Manchmal steht es ganz für sich allein. Beides hat seinen Platz.
Resonanzraum
Mit den Jahren wuchs das Festival in die Stadt hinein: Pop-up-Konzerte, Programme in Altersheimen, Auftritte in Galerien und Cafés – Sindelfingen wurde zum Resonanzraum. 2022 erhielt das Festival seinen heutigen Namen. Der Ensemblegedanke, der das Festival seitdem besonders prägt, spiegelt wider, worum es von Anfang an ging: Künstlerinnen und Künstler sollen sich hier begegnen, gemeinsam arbeiten und wachsen – und dem Publikum in immer neuen Konstellationen begegnen.
Das Liedfestival Sindelfingen richtet sich an alle, die neugierig sind – ob sie das Lied seit Jahren lieben oder zum ersten Mal erleben. Die Türen stehen offen.