Reiche Harmonien, lange Melodielinien und Dramatik verbinden die spätromantischen Kunstlieder von Franz Liszt, Richard Strauss und Erich Wolfgang Korngold aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.
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Für Franz Liszt war das Lied ein wichtiges kreatives Labor, in dem er die ästhetischen Ideen der „Zukunftsmusik“ erprobte. Seine in sechs Sprachen entstandenen Lieder nannte er zunächst „meine verwaisten Lieder“, in der Hoffnung, dass Sänger sie eines Tages entdecken würden. Heute werden sie für ihren Innovationsgeist, ihre erzählerische Kraft und ihren melodischen Reichtum geschätzt.
Richard Strauss komponierte über zweihundert Lieder, in denen sich tief schürfende Texte mit einer orchestralen Klavierbegleitung verbinden. Seine Werke reichen von früher romantischer Empfindsamkeit bis zu späten, reflektierenden Stücken - alle geprägt von seiner Liebe zur deutschen Lyrik.
Erich Wolfgang Korngold, Wiener Wunderkind und späterer Erneuerer der Filmmusik in Hollywood, verband üppige spätromantische Melodik mit starkem dramatischen Gespür. Sein Schaffen reicht von Sololiedern und Opern wie “Die tote Stadt” bis hin zu mit dem Oscar ausgezeichneter Filmmusik.
Dieses Programm erzählt von der Liebe, ihren Freuden und ihrer Zerbrechlichkeit.
Erleben Sie diese Meisterwerke gesungen und gespielt von den unseren Künstlerinnen und Künstlern und genießen eine Zeitreise in das junge 20. Jahrhundert.
Marite Männi -
Julian Prégardien, Tenor
Heldur Harry Põlda, Tenor
Lara Rieken, Sopran
Marite Männi, Klavier
Silvia Hauer, Mezzosopran
Jean-Sélim Abdelmoula, Klavier
Jasper Lampe, Bariton
Johannes Held, Bariton
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Franz Liszt
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