Silvia hauer

Mezzosopran

Biographie

Silvia Hauer ist eine deutsche Opern-, Lied- und Konzertsängerin. Sie gastierte u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Frankfurter Oper, dem Nationaltheater Mannheim, der Mailänder Scala und arbeitete mit Dirigenten wie Kent Nagano, Sebastian Weigle, Hendrik Nánási, Antonella Manacorda, Alexander Soddy, Markus Poschner, Paolo Carignani, Ascher Fisch oder Patrick Lange. 

Nach ersten Gastengagements an der Komischen Oper Berlin war sie 2011-2013 Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Hier übernahm sie Rollen wie Kate Pinkerton („Madama Butterfly“), Sandmännchen („Hänsel und Gretel“) oder Carolina („Elegie für junge Liebende“).  Seit 2015 ist sie Ensemblemitglied des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und war bereits in unzähligen Hauptpartien wie „Carmen“, „Octavian“, „Hänsel“ und zahlreichen Mozart- Partien zu hören. Bei den Internationalen Maifestspielen sang sie u.a. Octavian („Der Rosenkavalier“), Sesto („La Clemenza di Tito“) oder Cherubino („Le Nozze di Figaro“).

Als Liedsängerin ist sie mit vielfältigen Programmen beliebter Gast bei Festivals wie dem Schumannfest Bonn, dem Heidelberger Frühling oder beim Rheingau Musik Festival. Mit Gerold Huber gestaltete sie ein Programm mit Werken deutscher und österreichischer Komponisten im Exil von Los Angeles („Weimar im Pazifik“), welcher vom SWR aufgezeichnet auf mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt wurde. Ein Live-Mitschnitt ihres Liederabendprogramms „L´heure exquise“ mit So-Jin Kim wurde in SWR2 übertragen.

Als Konzertsängerin gastiert Silvia Hauer bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, beim Lucerne Festival oder dem Menuhin Festival. Ihr Repertoire reicht von den Bach´schen Passionen bis zur zeitgenössischen Musik.                                                                             

2024/25 war sie u. a. in Mozarts „Requiem“ in der Berliner Philharmonie unter Philipp Ahmann, Bruckners „Messe f-Moll“ im Frankfurter Dom unter Andreas Boltz und Gottfried Blarrs zeitgenösischem Oratorium „Jesus-Passion“ in der St. Michaeliskirche in Hamburg unter Jörg Endebrock. Siw war an Uraufführungen an der Bayerischen Staatsoper (Jörg Widmanns „Babylon“), am Theater Heidelberg (Alexander Munos „Vom Meer") oder im im Rahmen des Killmeyer-Festes im Gasteig München (UA von Luca Lombardis „Cinque frammenti di Saffo") mit Gerold Huber zu erleben.                                                                          

Silvia Hauer absolvierte ihr Gesangsstudium an den Hochschulen Karlsruhe und Freiburg sowie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien in den Bereichen Oper, Lied und Konzert. Sie gewann 2010 den Bundeswettbewerb Gesang Berlin und erhielt Stipendien u. a. der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des DAAD und des Richard-Wagner-Verbandes. Auch war sie Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühling, der Mozart-Akademie, des Festival Aix-en-Provence und des Britten Pears Young Artist Program beim Aldeburgh Festival.

Zuhören